Montag, 7. August 2017

Virtuelle Realität in der Innenarchitektur

Jeder Innenarchitekt kennt die Frage: „Wäre es nicht schön, durch die Räume des Kunden zu gehen, bevor diese gebaut sind?“ Und zwar schon in einer frühen Planungsphase, um die baulichen Gegebenheiten live zu erleben und bei wichtigen planerischen Entscheidungen eine wertvolle Unterstützung zu haben. Gerade bei den heute so beliebten offenen Wohnbereichen ist es wichtig, unterschiedliche Standpunkte wählen zu können und zu sehen, welche Perspektiven sich ergeben und wo eventuell optische Fallstricke lauern.

Im Schlafbereich mit seinem offenen Zugang (Abbildung 1) soll an der rechten Seite eine eindrucksvolle perspektivische Tiefe bis in den Wohnbereich geschaffen werden. Beim Fernsehen am Abend im Bett stört allerdings der große Heimkinobildschirm im Wohnzimmer, der durch die großflächige Flurverglasung zu sehen ist. Hier muss also die Möglichkeit eingeplant werden, die beiden Räume abends durch einen Vorhang voneinander zu trennen. (Abbildung 2). 

Die Glasbausteine in der runden Wand zur Linken des Bettes sind dafür gedacht zu sehen, ob sich jemand dem Schlafbereich nährt. Um sie exakt zu positionieren, kann sich der Innenarchitekt mithilfe der VR-Lösungen von Palette CAD frei und in Echtzeit im Zimmer bewegen, sich ins „Bett legen“ und genau feststellen, wo sie am besten angebracht sind (Abbildungen 3+4).

Aber auch für die farbliche Ausgestaltung eines Raumes, ist das freie Bewegen in einer virtuellen Realität von unschätzbarem Wert. In unserem Beispiel eines Schulungszentrums wurde der Boden in den Farben des Firmeneigners gestaltet (Abbildung 5). Die orangenen Linien und Punkte markieren dabei zum einen die Laufwege und verleihen dem Raum Struktur. Zum anderen erinnert die Form der Muster grafisch an die Schaltkreise einer Computer-Platine – ein Hinweis auf das Geschäftsfeld des Besitzers. Es handelt sich um einen Anbieter von innovativen Softwarelösungen.

Doch was im Grundriss wie eine gute Idee erscheint, kann im fertigen Gebäude unter Umständen unruhig wirken. Hier ist ein Praxistest schon in der Planungsphase unverzichtbar. Immer mehr Innenarchitekten und Raumausstatter verlassen sich deswegen auf die Software von Palette CAD, um damit den Raum zu gestalten und dann mit einer VR-Brille zu begehen.

So werden alle Fragen rund um die Farbgestaltung bereits während des Planens zielsicher geklärt. Verlaufen die Linien am Boden für den Betrachter ruhig und geordnet? Werden Struktur und Laufwege deutlich? Sind das Verhältnis und die Verteilung der schwarzen und orangenen Flächen harmonisch?

Fast wie von selbst erkennt man - im Raum stehend - wo noch etwas Farbe fehlt. So kann man die mutige Entscheidung treffen, nur den mittleren Betonpfeiler orange zu streichen. Eine Wahl, die sich der Planer allein mit Hilfe von Grundriss und Ansicht sicherlich sehr viel schwerer gemacht hätte (Abbildungen 6).


Räumliche Tiefe wird mit der Software von Palette CAD bereits beim Planen erlebbar.
Durch einen Vorhang lassen sich die Räume optisch abteilen.
Eine genaue Sichtfeldbestimmung lässt sich planen…


… und mit Palette CAD auch erleben.
Detaillierte Räume sind mit Palette CAD schnell erstellt.

Und die 3 dimensionale Visualisierung…
Interesse?
Dann melden Sie sich bei uns.
Tel.: 0711 9595-0
info@palettecad.com
www.palettecad.com 

Kommentare:

  1. Das ist wirklich eine tolle Technik. Und könnte auch bei der Gestaltung von Badezimmern und bei der Auswahl der richtigen Badewanne (z.B.: https://www.calmwaters.de/p/freistehende-duo-badewanne-lavella-in-weiss-180-x-80-cm-701) hilfreich sein. Die wirken als Bild bzw. in einem anderen Raum ja immer noch ganz anders als am Ende im eigenen Bad.

    AntwortenLöschen
  2. Ich stimme auch mit Lisa. Sie hat recht.

    Aikon | Salamander fenster www.aikondistribution.de

    AntwortenLöschen